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 Der Bestand der wildlebenden Pflanzen- und Tierarten hat sich in den alten und neuen Bundesländern durch die zunehmende Zerschneidung, Zerstörung und Vergiftung der Landschaft innerhalb der letzten 50 Jahre in etwa halbiert.
Im Bereich des Biotopverbundes Lebensstreifen hatten 1989, zur Zeit der Wende, noch weitgehend alle Pflanzen- und Tierarten Lebensgrundlagen wie um 1945. Nach der Wende zeichnet sich aber auch im Lebensstreifen bereits eine Tendenz des Artenrückgangs ab.
Schuld daran ist der Eingriff durch uns Menschen: Versiegelung durch Straßen- und Siedlungsbau, Verlärmung, Luft- und Gewässerverschmutzung und in besonderem Maße die Agrarwirtschaft. Die große Anzahl der zusammenhängenden Biotoparten machen das Grüne Band für das Überleben der wildlebenden Tiere und Pflanzen unersetzbar. |
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