
Der Lebensstreifen ist auf seiner gesamten Länge neben dem einzigartigen Naturraum ebenso ein "Mahnmal gegen das Vergessen".
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 Die originalen Reststücke der Grenzsicherungsanlagen spiegeln heute nicht mehr die bedrohliche und trennende Grenze mitten in Europa wider. Diese Zeug- nisse des "Kalten Krieges", die an der ehemaligen Trennungslinie zweier hoch-gerüsteter Machtblöcke stehen, sollen und müssen die historische Mahnung bei den Menschen wachhalten. |
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Die gezielte Entvölkerung der grenznahen Gebiete begann auf Anordnung der Regierung der DDR im Mai 1952 mit der menschenverachtenden Aktion "Ungeziefer" (man beachte die Formulierung). Neben kleineren Aktionen wiederholte der Staat 1961 mit der Aktion "Kornblume" die Zwangsaussiedlungen, bei denen insgesamt ca. 11000 Mitmenschen ihre Heimat verloren.
Ca. 30 Ortschaften und über 200 Einzelgebäude wurden entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze geschleift, d.h. sie wurden dem Erdboden gleichgemacht, weil sie zu nahe an der "Staatsgrenze West" standen. Heute sind die Reste der Gebäude und die Grundstücke meistens nur noch mit Beschreibungen zu entdecken.
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